Anerkennungsprozesse in der Fotografie: Close to the Body. Thoughts on the Female Gaze in Network Feminism

Katrin Deja

Das Projekt „Filters and Frames. Developing meaning in photography and beyond“ befragt inhaltliche und formale Verstrickungen medialer Sichtbarkeit und Unsichtbarkeit. Das Aufnehmen von Fotografien sowie der Umgang mit fotografischen Bildern ist untrennbar verknüpft mit Prozessen des Auswählens, Sortierens und Trennens — Prozesse die unsere Bildfindung und -wahrnehmung wesentlich beeinflussen, strukturieren und konditionieren. Welche apparativen Bedingungen und Diskurse prägen diese Prozesse? Welche Narrative, Deutungsmuster und -hoheiten werden dabei bedient, stabilisiert oder auch infrage gestellt?

Die Reproduktion immer gleicher Körperbilder und das Aufbrechen jener Inszenierungsmechanismen im aktuellen Netzfeminismus ist Thema des Textes von Katrin Deja. Sie widmet sich fotografischen Arbeiten, die dem Körper extrem nahe kommen und beschreibt die fragmentierten fotografischen Akte anhand ihres subversiven Potentials. Dabei verweist Deja auf die unablässige Wiederholung etablierter Inszenierungsmodi als Element der digitalen Subjektkonstitution und stellt sich dabei die Frage nach der Darstellung und Inszenierung des weiblichen Blicks.

Deja, Katrin (2019): Close to the Body: Thoughts on the Female Gaze in Network Feminism, in: Pichler, Elisabeth/ Böhlau, Katja (Hrsg.): Filters and Frames. Developing meaning in photography and beyond. Marburg: Jonas Verlag.

Link zum Buch: https://asw-verlage.de/katalog/filters_and_frames-2221.html

Katrin DejaAnerkennungsprozesse in der Fotografie: Close to the Body. Thoughts on the Female Gaze in Network Feminism