Kolloquium 2017: Wandel

Hintergrund:

Das Kolloquium findet vom 06. – 08. Oktober 2017 in Hamburg statt. Bei Interesse können hier weitere Informationen eingeholt werden.
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Wandel – das ist das Thema des diesjährigen Kolloquiums der RespectResearchGroup. Wandel begleitet unser Leben und prägt unser Handeln. Täglich sind wir mit unterschiedlichen Formen des Wandels konfrontiert: Technologischer Wandel verändert die Art wie wir kommunizieren, arbeiten und leben, der Klimawandel verändert die Art wie wir Energie gewinnen, wohin wir verreisen oder was wir konsumieren, und ein sozioökonomischer Strukturwandel in den Städten –die Gentrifizierung– nimmt Einfluss auf das Stadtbild und unseren Wohnort. Wir bemerken die Alterung unserer Gesellschaft durch den demografischen Wandel, verändern durch Schul- und Bildungsreformen unser Lernverhalten, und letztlich ist ein jeder von uns mit dem ein- oder anderen eigenen Lebenswandel konfrontiert.

Diese und andere Formen des Wandels rufen unterschiedliche Reaktionen bei den Menschen hervor. Neue politische, protektionistische und nationalistische Strömungen erlangen weltweit an Bedeutung, die sich z.B. im Brexit oder dem ersten Wahlgang in Frankreich niederschlagen. Menschen verändern ihre Essgewohnheiten, um ihren ökologischen Fußabdruck zu reduzieren und konsumieren dementsprechend verstärkt vegetarische und vegane Produkte. Soziale Netzwerke wie Facebook, Instagram und Twitter rufen eine neue Art der Kommunikation ins Leben und fungieren als Marktplatz der Menschen des 21. Jahrhunderts. So begegnen Menschen manches Mal einem Wandel mit Neugier und sehen die Vorteile, die sich daraus ergeben können. Und manches Mal begegnen sie den Veränderungen mit größerer Vorsicht und fürchten sich vor den möglichen Nachteilen.

Welche Gründe gibt es für diese unterschiedlichen Reaktionen auf Wandel? Welche Umgangsform mit Wandel ist empfehlenswert? Welche Chancen und Risiken stecken im allgegenwärtigen Wandel und gibt es einen Status Quo, den es vor Wandel zu schützen gilt?

JenniKolloquium 2017: Wandel