respect
Respect Research Group
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Eckloff, T., & van Quaquebeke, N. (2007). Wie Einfluss in Führungsdyaden über Identifikationsprozesse vermittelt wird, wenn Führungskräfte ihre Mitarbeiter respektvoll führen. Vortrag auf der 11. Tagung der Fachgruppe Sozialpsychologie, Freiburg, GER, 17. -19- September.

 

Mitarbeiter erfolgreich zu beeinflussen, ist eine der zentralen Funktionen von Führung. Daher ist es für Führungskräfte wie auch für Organisationen interessant, diejenigen Mechanismen zu verstehen, die solche Einflussprozesse maßgeblich befördern.

In zwei Studien (N = 496 und N = 700) zeigen wir, dass der Respekt für eine Führungskraft und damit der Einfluss, den ein Mitarbeiter von seiner Führungskraft zulässt, direkt davon abhängig ist, wie sehr diese Führungskraft von ihren Mitarbeitern als Führungskraft

wahrgenommen wird. Dabei wird der Zusammenhang zwischen Führungskraftkategorisierung und zugelassenem Führungseinfluss partiell durch die persönliche Identifikation des Mitarbeiters mit seiner Führungskraft mediiert. In einer dritten Studie (N = 645) integrieren wir die Gedanken des Selbstbestimmungsansatzes von Ryan und Deci und argumentieren, dass der indirekte Effekt über Identifikation umso größer sein sollte, (a) je stärker sich der Mitarbeiter in der Beziehung zu seiner Führungskraft als selbstbestimmt erlebt bzw. (b) je stärker er in seinen Augen von der Führungskraft respektiert wird. Die Ergebnisse bestätigen die Annahme dieser moderierten Mediation. Die Konsequenzen für Führungsforschung und organisationale Praktiken werden abschließend diskutiert.

 
 
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J3S GmbH Software, Softwareentwicklung Hamburg, Sven Sass