über mangelnde Qualifikationen und Qualitäten der eingesetzten Vertretungskräfte, die auch in den Medien ein großes Echo fanden, speist sich das zentrale Thema der Arbeit: Bemängelt wird seitens der Eltern wie auch der Schüler, dass gerade junge Lehramtsstudierende nicht in der Lage seien, sich Respekt zu verschaffen. Viele Vertretungskräfte beklagen sich wiederum darüber, dass sich die Schüler ihnen gegenüber respektlos verhalten würden. Im Kern geht es also um den Respekt in der Schüler-Lehrer-Beziehung und darum, wie dieser entsteht oder warum er versagt wird und welche Faktoren und besonderen Umstände hierbei eine Rolle spielen könnten. Die Unterrichtsgarantie Plus bietet sich hierfür in besonderem Maße aus zweierlei Gründen an: Zum einen ist diese ein sehr junges Phänomen, zu dem bislang kaum umfangreiche Untersuchungen 
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vorliegen. Zum anderen folgt aus ihrer Konzeption, dass die Vertretungskräfte ständig in anderen Klassen eingesetzt werden und die jeweilige Schüler-Lehrer-Beziehung somit stets neu aufgebaut werden muss. Diese Situationen bieten einen idealen Anknüpfungspunkt für die Untersuchung der Entwicklung von Respekt. Zielsetzung: Worin mag dieser auf Schüler- wie Lehrerseite geäußerte Mangel an Respekt begründet liegen? Die besondere Beschaffenheit einer Vertretungsstunde, noch dazu gehalten von einer in der Ausbildung befindlichen externen Lehrkraft, diente bei der Beantwortung dieser Frage als Ausgangspunkt: Die Beschaffenheit der Unterrichtsgarantie Plus bringt es mit sich, dass die Vertretungskräfte regelmäßig in neuen Klassen eingesetzt 
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werden und sich den Respekt, vereinfacht gesagt, erst verdienen müssen. Diese Erstkontakte von Schülern und Lehrern lassen sich als Schlüsselsituation bei der Ausprägung von Respekt in der Schüler-Lehrer-Beziehung ansehen und wurden im Hinblick auf die Ausbildung oder Verweigerung von Respekt genauer analysiert und auf mögliche Ursachen untersucht . Da neben Lehramtsstudierenden im Rahmen der Unterrichtsgarantie Plus auch vermehrt Referendare oder gar gestandene Lehrkräfte über mangelnden Respekt klagen, zielte die Arbeit neben der theoretischen Aufarbeitung letztlich auch auf die Entwicklung eines Lösungsansatzes in Gestalt eines praktikablen Handlungsleitfadens, der die aus der Arbeit hervorgegangenen Ergebnisse so umsetzt, dass sich gewisse Leitlinien und Anregungen für die Schulpraxis ergeben, die den respektvollen 
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