Akademische Laufbahn: Nach ihrer Schulzeit in Hamburg, und einem Austauschjahr in Venezuela, begann Laura Walz im Jahre 2005 das Studium der Soziologie an der Universität Hamburg. In ihrem Hauptfach legte sie ihren Schwerpunkt auf „Soziale Probleme, Sozialpolitik, Soziale Dienste“ und „Migrationsforschung“ und studierte im Nebenfach Psychologie. Dieses interdisziplinäre Arbeiten setzt Laura Walz nun seit
Juli 2008 mit ihrer BA-Arbeit in der RespectResearchGroup fort.
Berufliche Laufbahn: Vor Beginn ihres Studiums lebte Laura Walz ein Jahr in Burkina Faso, Westafrika, wo sie vielseitige Erfahrungen in der Entwicklungshilfe sammelte. Dabei absolvierte sie ein Praktikum bei einem Straßenjungenprojekt „Centre de formation pour enfants en difficultés à Ouagadougou“ sowie bei dem Projekt „Sécurité Alimentaire“ (Lebensmittelsicherheit). Beide Projekte wurden von der international tätigen Hilfsorganisation Rotes Kreuz finanziert. Darüber hinaus arbeitete Laura Walz ehrenamtlich in dem Waisenhaus AMPO. In Hamburg engagierte sie sich in ihrer Fakultät als Tutorin bei den Orientierungseinheiten für die StudienanfängerInnen und machte während ihres Studiums ein Praktikum bei der Jugendbildung
Hamburg, einer gemeinnützigen Gesellschaft mit langer Tradition in der beruflichen Qualifizierung für Jugendliche mit Förderbedarf. Des Weiteren arbeitete sie während des Studiums u.a. für eine Heilpraktikerin und ist derzeit in einer Kindertagesstätte tätig.
Persönliches Statement: „Mangelnder Respekt mag zwar weniger aggressiv erscheinen als eine direkte Beleidigung, kann aber ebenso verletzend sein.“ Dieses Zitat von Richard Sennett gefällt mir, weil es zeigt, dass Respekt etwas ist, was jeder Mensch braucht, um sich von anderen Menschen anerkannt zu fühlen. Richard Sennett führt aus, dass fehlender Respekt eine Form von Ignoranz ist, einen Menschen fühlen lässt, dass seine Anwesenheit eigentlich nicht viel zählt. Ich denke, dass Respekt in
allen Formen von menschlichen Beziehungen für ein Miteinander unverzichtbar ist. Dazu zählt für mich auch, jedem Menschen vorurteilsfrei zu begegnen sowie Meinungen zu akzeptieren, die der eigenen Auffassung widersprechen bzw. diesen argumentativ zu begegnen. Denn in der Anerkennung von Differenzen liegt das Potential die Ressource „Vielfalt“ wirklich zu nutzen.