| Lalljee, M., Laham, S. M., & Tam, T. (2008). Unconditional respect for persons: A social psychological analysis. Gruppendynamik und Organisationsberatung, 38(4), 451-464. Bedingungsloser Respekt für Personen: Eine sozialpsychologische Analyse Es wurde vorgeschlagen, bedingungslosen Respekt für Personen, also Respekt, der gezollt wird, einfach weil der/die Andere ein Mensch ist, als die fundamentalste Form des Respekts zu sehen. Jemanden bedingungslos zu respektieren beinhaltet Andere in ihrer Integrität als Personen und in ihrer Autonomie as rationale Akteure zu anzuerkennen. Diese Grundidee stellt das Kernelement unzähliger moralischer, sozialer und politischer Theorien dar. Während diese Idee implizit auch einigen derzeitigen psychologischen Arbeiten zu Respekt zugrunde liegt, 
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so wird generell in der Psychologie diese Art des moralischen Respekts eher ausgespart. Das Konzept braucht jedoch klare Explikation und Messbarkeit, wenn seine erklärende und vorhersagende Funktion voll ausgeschöpft werden soll. In der vorliegenden Arbeit wird daher das Konzept des bedingungslosen Respekts exploriert, eine Skale zur Messung individueller Differenzen in dieser Einstellung beschrieben, sowie eine konzeptionelle wie auch empirische Positionsbestimmung vorgenommen, in der das Konzept im Verhältnis zu anderen relevanten sozialpsychologischen Konzepten, wie etwa Neigung zur Sozialen Dominanz, rechtextreme Autoritätsneigung, Empathie und Perspektivübernahme, diskutiert wird. Im Anschluss zeigen und spekulieren wir über die Rolle von unkonditionalen Respekt in interpersonalen und
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Intergruppen-Beziehungen.
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