Persönlicher Kommentar Schon sehr lange bin ich fasziniert von der Dynamik zwischenmenschlicher Kommunikation und deren Bedeutung für das Bewusstsein. Vertrauen, gegenseitiger Respekt und individuelle Weltauffassungen sind Themen, die für mich in diesem Zusammenhang besonders wichtig erscheinen. Im Alltag können wir alle spüren wie wichtig es ist zu vertrauen und sich gegenseitig Respekt zu schenken und wie intuitiv wir dies tun. Besonders interessiert mich die Frage des Zusammenhanges zwischen An-erkennungsbeziehungen und Weltauslegungs-möglichkeiten. In der modernen Systemtheorie gibt es die Tendenz das Bewusstsein aus der Tatsache herzuleiten, das Menschen kommunizieren. Die Frage wie Bewusstseinssysteme dabei die Konstruktion von Welt bewerkstelligen wird mit neuen Vorzeichen 
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versehen und die Frage welche Rolle dabei "die Anderen" spielen scheint drastisch an Bedeutung zu gewinnen. Andere Menschen anzuerkennen (in welcher Ausprägung auch immer) scheint dem Menschen quasi als Bedingung seiner eigenen Existenz vorzuliegen. Und mehr noch, Anerkennungsbeziehungen scheinen ein wichtiges Kriterium menschlicher Anpassungsfähigkeit zu sein. Schon bei Kant gibt es die Denkfigur, das wir erst durch den Anderen die eigene Identität hinterfragen und dann gemeinsam unsere Urteilskraft kultivieren können. Und das gilt auch und in besonderem Maße in der modernen Systemtheorie, die diesen Gedankengang reformuliert und im Kern mit sich trägt. Praktisch mag dieser Gedanke relevant sein, wenn es um Einflussnahme auf Handlungsabläufe in Organisationen geht. Aber theoretisch ist dieser Gedanke so interessant, weil er Anlaß gibt
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über den Subjektbegriff ganz neu nachzudenken. ... zurück >>
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