Sehr geehrte Respekt-Interessierte, Viele haben sich für unseren Newsletter schon vor zwei Jahren angemeldet. Wir haben in der Zwischenzeit unzählige Studien durchgeführt, viel gerechnet und auch Einiges geschrieben. In dieser ersten Ausgabe unseres Newsletters geht es um: 1. Warum und wofür gibt es die RespectResearchGroup? 2. Unsere Nominierung als innovatives Projekt in der Bundesregierungsinitiative "Deutschland - Land der Ideen". 3. Ein neuer Forschungsbericht "Who cares": Zur Wichtigkeit von Respekt am Arbeitsplatz. 4. Eine neue Studie: (Dis)Respekt in Unternehmen - Persönliche Erfahrungen in und mit Personen und Organisationen.
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1. Geschichte der RespectResearchGroup Nun, unsere Geschichte ist schnell erzählt. Desillusioniert vom alltäglichen Unibetrieb, taten sich im Sommer 2003 fünf Studenten zusammen, die leidenschaftlich wissenschaftlich und auf höchstem Niveau arbeiten wollten. Warum gerade zu Respekt? Weil wir glauben, dass Respekt im Kern eine für unsere Gesellschaft positive Steuerungsfunktion zukommt, und zwar über zwei Arten des Respekts: a) Respekt, den wir uns verdienen (als "appraisal respect" bezeichnet) b) Respekt, den wir jedem entgegenbringen sollten (als "recognition respect" bezeichnet) Erstere Art gibt in unseren Augen eine Art natürliche Hierarchie wieder. Personen, die man authentisch respektiert, folgt man gern 
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in deren Expertisefeldern. Dabei nehmen wir an, dass Menschen oft (nicht immer) schlauer sind als die Systeme, die derzeit die meisten Hierarchien eher künstlich kreieren und mit Personen besetzten, die nur von Wenigen authentisch respektiert werden,... sei es in Politik oder Wirtschaft oder in anderen Bereichen. Die zweite Art des Respekt hat für uns eine horizontale Steuerungsfunktion, indem diese eine Art der Einstellung ist (wie auch Kant sie schon propagierte), die zum Erhalt einer jeden Gruppe beiträgt, ohne dass diese in ihrer Individualität oder auch Innovativität eingeschränkt wird. Während tolerantes Umgehen in unseren Augen heißt, dass man den anderen gewähren lässt, zeichnet sich respektvoller Umgang dadurch aus, dass man anderen zuhört und sich auf diese einlässt. Das ist zwar anstrengender, aber in unseren Augen auch ungleich anregender 
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und fruchtbarer. Mit diesen Glaubensätzen sind wir vor ca. drei Jahren in die Forschung gezogen. Mittlerweile sind wir eine stattliche Truppe von Aktiven und Alumni geworden und werden von verschiedenen Seiten unterstützt, die unsere Sicht und die Bestreben nach positiver Veränderung teilen. Hier möchten wir uns insbesondere bei der Studienstiftung des deutschen Volkes, der Stiftung wertevolle Zukunft, und dem Stiftungstrust Select der Deutschen Bank bedanken, die es uns ermöglichen, weiter auf diesem Gebiet zu Forschen und Erkenntnisse in die Praxis zu tragen. 2. Die RespectResearchGroup wurde ausgezeichnet Wir wurden als Projekt von der Bundesregierungsinitiative "Deutschland - Land der Ideen" für ihre innovative 
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Forschungsstruktur und -thematik ausgewählt. Gefallen hat der Auswahlkomission vor allem, dass unsere Gruppe aus Nachwuchswissenschaftlern aus diversen Fachbereichen der Universität Hamburg Respekt als eine Art "soziales Schmiermittel" versteht, welches unser Zusammenleben erst ermöglicht, strukturiert und produktiv macht. Mehr dazu unter ... www >> 3. Forschungsbericht „Who cares“ „Hauptsache, du hast überhaupt einen Job“ – diese Haltung bestimmt angesichts der hohen Arbeitslosigkeit zurzeit das Denken und Handeln vieler Arbeitnehmer. Da können die Bedingungen, die am Arbeitsplatz vorherrschen, schon mal zur Nebensache werden. Doch weit gefehlt, zeigt jetzt eine neue Studie 
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unserer Forschungsgruppe. Was macht heute einen „guten“ Arbeitsplatz aus? Welche Werte, welche Konditionen sind den Arbeitnehmern wichtig, wo machen sie Abstriche? Und kann die Realität ihren Erwartungen und Wünschen gerecht werden? Das untersuchten die Forscher der RespectResearchGroup in zwei großen Studien. In der ersten Studie mit fast 590 Mitarbeitern verschiedener Unternehmen wurde gefragt, wie wichtig Mitarbeitern Respekt im Umgang mit ihren Kollegen und Vorgesetzten ist und welche Bedeutung sie anderen Faktoren wie etwa Arbeitsplatzsicherheit, Bezahlung, Karrieremöglichkeit und interessanten Aufgaben zumessen. Ganz oben auf der Prioritätenliste: Ein Chef, der einen respektvoll behandelt. Dabei ist es nicht nur die Anerkennung als Person, die sich Mitarbeiter hierzulande wünschen, sondern auch die 
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Anerkennung und Würdigung der geleisteten Arbeit. Die zweite Erhebungswelle mit 318 Mitarbeitern zeigte jedoch, dass die alltägliche Realität meist hinter den Erwartungen zurück bleibt. Respektvolle Chefs scheinen Mangelware zu sein. Häufig werden Chefs weder als sehr respektvoll im Umgang mit ihren Untergebenen noch wertschätzend in Hinblick auf deren Arbeit erlebt. Mühsam angefertigte Projektdokumentationen verschwinden da schon mal kaum beachtet in der nächsten Ablage oder Druck von oben wird über cholerische Anfälle an die Untergebenen weitergegeben. Möglicherweise infolgedessen sieht es im Gegenzug mit dem Respekt für Deutschlands Vorgesetzte auch nicht besonders gut aus. Mitarbeiter, die sich nicht respektiert fühlen, fällt es augenscheinlich wohl auch schwer, ihre Vorgesetzten zu 
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respektieren. Ein besseres Bild zeichnet sich hinsichtlich des Respekts von und gegenüber gleichgestellten Kollegen ab. Zwar tragen Mitarbeiter an ihre Kollegen nicht besonders hohe Ansprüche in Sachen Respekt heran, diese niedrigen Ansprüche werden aber im tatsächlichen Miteinander eher noch übertroffen – unter Kollegen scheint es also an Respekt meist nicht zu mangeln. Der Mangel an Respekt, ein Phänomen, das sich also hauptsächlich zwischen Mitarbeitern und ihren Chefs abspielt? Es scheint fast so - und gibt zu denken, da andere Studien der Forschungsgruppe zeigen, dass über mangelnden Respekt viel Commitment und Engagement verspielt wird. Wer also führen will, ohne zu drohen oder Druck auszuüben, sollte lernen zu respektieren. Abseits des Respekts sieht das Bild der Arbeitswerte
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unterschiedlich aus. Hohes Einkommen wie auch möglichst viel Zeit für Hobbies neben dem Job scheinen passé. Sie rangieren auf den unteren Wichtigkeitsrängen. Bedeutend ist für Mitarbeiter dagegen, einen interessanten Job zu haben, bei dem sie am Besten auch noch selbstständig arbeiten können. Positiv hervorzuheben ist, dass zumindest in diesen Aspekten Wunsch und Realität nah beieinander liegen. Die komplette Studie kann hier (allerdings nur in Englisch) heruntergeladen werden ... pdf >> Einen Artikel vom Stern dazu finden Sie hier ... www >> Ein Konferenzposter wie sich solche Thematiken auf Arbeitszufriedenheit auswirken erhalten Sie hier ... pdf >>
4. Neue Studie: (Dis)Respekt in Unternehmen - Persönliche

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Erfahrungen in und mit Personen und Organisationen Wir starten momentan eine weitere bundesweite Internet-Umfrage zum Thema "Respekt in und mit Unternehmen". Diesmal sind wir jedoch an ganz konkreten Erfahrungen interessiert. Sie würden uns sehr helfen, wenn Sie mitmachen würden. Die Befragungsergebnisse werden absolut anonym erhoben, Firmennamen bzw. Personennamen werden nicht abgefragt. Und es gibt die Chance einen von 20 Gutscheinen für Amazon im Wert von je 25 Euro zu gewinnen. Teilnehmen können Sie unter: http://studie.respectresearchgroup.org -- Haben Sie bitte Verständnis dafür, dass für uns im Vordergrund 
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steht, Sie nicht mit einer ungebremsten Newsletterflut zu belästigen. Sie bekommen von uns nur dann einen Newsletter, wenn wir auch wirklich etwas zu berichten haben ... und nicht zur bloßen "Nutzerbindung". Wir denken, dass dies ein respektvoller Umgang mit unseren Newsletter-Abonnenten ist, auch wenn dies heißt, dass Sie die nächste Ausgabe vielleicht erst in zwei Monaten oder einem halben Jahr bekommen. Bei Interesse zu unserer Forschung oder unserer Gruppe können Sie uns gern unter den unten angebenden Nummern kontaktieren. Ihre RespectResearchGroup
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