Adrian Rothers

E-Mail: adrianrothers@yahoo.de

Adrian Rothers hat an den Universitäten Hamburg und Lissabon (Portugal) Psychologie studiert und ist 2015 über seine Masterarbeit zur unterschiedlichen Bewertung (un-)gerechter männlicher und weiblicher Führungspersonen in verschiedenen Intergruppenkontexten zur RespectResearchGroup gestoßen. Nach dem Abschluss arbeitete und arbeitet er für ein DAAD-gefördertes Aus- und Weiterbildungsprojekt zu Mehrparteien-Mediation in der Ukraine für Prof. Alexander Redlich an der Universität Hamburg. Seit 2017 ist er Doktorand und wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Arbeitseinheit Sozialpsychologie der Universität Marburg. Sein Promotionsprojekt widmet sich der Rolle von Respekt in Auseinandersetzungen über politische Meinungsverschiedenheiten.

Adrian Rothers hat studiumsbegleitend eine Ausbildung zum Mediator an der Arbeitsstelle für wissenschaftliche Weiterbildung an der Uni Hamburg absolviert und erste Mediationserfahrungen gesammelt.

Präsentationen/Konferenzbeiträge:

Rothers, A. (2015, Oktober). Geschlechtsspezifische Wahrnehmung von Führungskräften in Abhängigkeit von ihrem Verteilungsverhalten in verschiedenen Intergruppenkontexten. Präsentation beim Kolloquium der RespectResearchGroup, Hamburg.

Rothers, A. (2016, April). A golden cage? Exploring a gender-specific norm violation privilege regarding intergroup fairness in different contexts. Präsentation beim SEORG Lab Meeting, Exeter University, Exeter (UK).

Rothers, A. (2017, Februar). Respekt in Auseinandersetzungen über politische Meinungsverschiedenheiten. Präsentation beim 8. Workshop ‚Wege aus der Gewalt‘ von ZNF und IFSH Hamburg.

Politische Meinungsverschiedenheiten bergen Sprengstoff für die Beziehungen zwischen Personen oder zwischen Gruppen. Statt klarer Aussagen möchte ich hier die Fragen äußern, die mich für meine Arbeit motivieren: In welchen Formen kann ohne Unterschlagung des bestehenden Konfliktes in solchen Situationen Respekt geäußert werden? Wie wirken sich diese Formen von Respekt auf die Meinungsverschiedenheiten aus und wie auf die Beziehung zwischen den Konfliktparteien?

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