Jennifer Ulrich, M.Sc.

E-Mail: ulrich@respectresearchgroup.org

Jennifer Ulrich ist Psychologin (M.Sc.) und Promovendin an der Kühne Logistics University. Im Rahmen ihrer Doktorarbeit untersucht sie, wie die erstmalige Übernahme einer Führungsposition von den Betroffen subjektiv verarbeitet wird, und von welchen Faktoren eine erfolgreiche Rollenübernahme abhängt, damit insbesondere negative Effekte auf das Erleben und Verhalten der neuen Führungskräfte vermieden werden können. Die Untersuchung wird von Prof. Niels Van Quaquebeke und Prof. Christian Tröster begleitet.

Ihren Bachelor of Science in Psychologie erwarb Jennifer Ulrich 2011 an der Universität Trier und ihren Master of Science in Psychologie 2014 an der Universität Hamburg. In ihrer Masterarbeit untersuchte sie, welche spezifischen psychischen Belastungen mit Führungstätigkeiten auf unterschiedlichen hierarchischen Ebenen verbunden sind. Die Untersuchung wurde von Prof. Dr. Niels Van Quaquebeke begleitet.

Seit 2011 beschäftigt sie sich mit wirtschaftspsychologischen Fragestellungen im Rahmen ihrer studentischen bzw. wissenschaftlichen Hilfskrafttätigkeit an der Kühne Logistics University. Zudem unterstützte sie für drei Monate als studentische Hilfskraft ein Projekt des Instituts und der Poliklinik für Medizinische Psychologie am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf.
2015 hat sie für drei Monate als wissenschaftliche Hilfskraft an einem Projekt zu effektiver Führung des Instituts für Performance Management an der Leuphana Universität in Lüneburg mitgewirkt.

Bis heute bildet die Schnittstelle von klinischer Psychologie und Wirtschaftspsychologie Jennifer Ulrichs Forschungsschwerpunkt.

2010 absolvierte sie im Rahmen ihres Bachelorstudiums ein Forschungspraktikum bei der RespectResearchGroup und ist dieser seitdem eng verbunden.

Im Sommer 2011 und Anfang 2012 absolvierte Jennifer Ulrich ein Praktikum an der Schön Klinik Bad Bramstedt, Fachklinik für Psychosomatik und Psychotherapie.

Über ein Praktikum bei REBUS Nord sammelte sie 2012 Erfahrungen im schulpsychologischen Bereich. In Trier leitete sie ehrenamtlich im Rahmen des Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. ein Sprachpatenprojekt, bei dem Schülern die Möglichkeit gegeben wird, mit Hilfe von Paten ihre Deutschkenntnisse zu verbessern.

Im Frühjahr 2014 war sie als Praktikantin in der psychodiagnostischen Beratungspraxis Hamburg-Wandsbek tätig, in der Beratungen, Mediationen und Begutachtungen zu den Themenfeldern Beruf, Familie, Partnerschaft, Trennung und Lebensveränderung angeboten werden.

Ende 2014 schloss sie den einjährigen Grundkurs in rational-emotiver Verhaltenstherapie am Deutschen Institut für Rational-emotive und kognitiv-behaviorale Therapie e.V. ab.

Praktiker-orientierte Fachzeitschriften:

Ulrich, J., & Van Quaquebeke, N. (2017). Paranoide Gedanken: Ein Vorteil für die Karriere?, Wirtschaftspsychologie aktuell, 1: 30-34.

Konferenzbeiträge:

Ulrich, J., & Van Quaquebeke, N. (2017). Mastering the Transition into a New Leadership Position: What Would Have Helped Exhausted Leaders. Paper presented at the Academy of Management Annual Meeting 2017, Atlanta, GA, August 4th-8th.

Ulrich, J., & Van Quaquebeke, N. (2017). Demands and Resources for New Leaders – Insights from Clinical Interviews. Paper presented at the European Association of Work and Organizational Psychology 2017, Dublin, IR, May 17th-20th.

Ulrich, J., Van Quaquebeke, N., Moritz, S. (2016). The Effect of Leaders’ Hierarchy Level on Leader Anxiety and Depression: A Control Perspective. Paper presented at the Academy of Management Annual Meeting 2016, Anaheim, CA, August 5th-9th.

Ulrich, J., Van Quaquebeke, N., Moritz, S. (2016). The Effect of Leaders’ Hierarchy Level on Leader Anxiety and Depression: A Control Perspective. Paper presented at the 50th Meeting of German Psychological Society, Leipzig, GER, September 18th – 22nd.

Promotionsstipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes (2015)
Forschungsstipendium der Kühne Logistics University (2015)
Apollinaire-Preis der Robert Bosch Stiftung (2008)
Meines Erachtens sind Menschen nur dann in der Lage, ihr eigenes Verhalten und das Verhalten Anderer konstruktiv-kritisch zu reflektieren, wenn sie nicht den Fehler machen, die Akzeptanz eines Menschen und seine Würde mit der Akzeptanz seiner Handlungen zu vermengen. Selbst wenn sie bestimmten Verhaltens- und Handlungsweisen aus guten Gründen kritisch gegenüberstehen oder diese gar missbilligen, sollten sie ihre respektvolle Haltung nicht davon abhängig machen.
Mit meinem Beruf als Psychologin und meiner Tätigkeit bei der RespectResearchGroup hoffe ich, diesen Gedanken weitertragen zu können und einen Beitrag dahingehend zu leisten, dass Menschen stets sich selbst und anderen gegenüber respektvoll begegnen.
Erzielt eine Person ein gutes Arbeitsergebnis, zu dessen Erreichung sie jedoch weder respektvoll mit sich selbst (psychische Gesundheit) noch mit anderen umgegangen ist (Sozialverhalten), halte ich dies für weniger nachhaltig als einen Verhaltensstil, der sich der Gelassenheit, des Bedachts und des stetigen Respekts gegenüber seinen Mitmenschen verbunden fühlt.
glaeserJennifer Ulrich