Dipl.-Psych. Natalija Keck, MSc.

E-Mail: keck@respectresearchgroup.org

Natalija Keck arbeitet als wissenschaftliche Angestellte in der Arbeits- und Organisationspsychologie der Universität Hamburg und promoviert im Bereich ‚Leadership & Organisational Behaviour‘ an der Kühne Logistics University in Hamburg sowie der Erasmus University Rotterdam. Ihr primäres Forschungsinteresse gilt ethischen Fragestellungen im Unternehmenskontext. So interessiert sie sich für ethische Führung, Integrität von Unternehmen, soziale Ausgrenzung am Arbeitsplatz sowie für den Zusammenhang zwischen Macht und Befugnis.

Natalija Keck absolvierte ihr Psychologiestudium an der Universität Bielefeld im Jahre 2011, indem sie sich u. a. im Bereich der Arbeits- und Organisationspsychologie spezialisierte. In der sozialpsychologischen Arbeitseinheit sammelte sie erste Forschungserfahrungen als studentische Hilfskraft und Forschungspraktikantin. Das wachsende Interesse an empirischer Arbeit führte sie zum Studium psychologischer Forschungsmethoden an der University of Kent in Canterbury (UK), welches sie 2009 erfolgreich mit dem MSc-Abschluss beendete. In den folgenden Jahren arbeitete Natalija als wissenschaftliche Angestellte an der Jacobs University Bremen sowie an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster, wo sie zu interkultureller Kommunikation und Bildung geteilter Realität forschte.

In dem Bestreben sozialpsychologische Theorien auf den Organisationskontext anzuwenden, fing Natalija 2011 ihr Promotionsstudium im Bereich ‚Leadership & Organisational Behaviour‘ an der Kühne Logistics University in Hamburg an. In ihrem Dissertationsprojekt konzentiert sie sich auf die Erforschung von Ethik im Unternehmenskontext (z.B. Unternehmenswerte, ethische Führung, Konsequenzen individueller Macht). Seit 2013 verwaltet Natalija die SoDoc-Mailingliste, einen E-Mailverteiler für Nachwuchswissenschaftler der Sozialpsychologie (DGPs Fachgruppe Sozialpsychologie). Seit 2015 arbeitet Natalija als wissenschaftliche Angestellte in der Arbeits- und Organisationspsychologie der Universität Hamburg.

Natalija ist dankbar in der RespectResearchGroup nicht nur eine angenehme Arbeitsatmosphäre, sondern auch eine wertvolle Möglichkeit zum fachlichen Austausch gefunden zu haben.

Konferenzvorträge (Auswahl):

Keck, N., Giessner, S. R., Venus, M., & Van Quaquebeke, N. (2015). Practice as you preach: Why corporate social performance advertisements do not necessarily lead to higher organizational attractiveness. Paper accepted at the 9th Meeting of Fachgruppe Arbeits-, Organisations-, & Wirtschaftspsychologie, Mainz, GER, September 24th – 26th.

Keck, N., Giessner, S. R., & Van Quaquebeke, N. (2015). Relational models perspective to understand normatively appropriate conduct in ethical leadership – Empirical evidence. Paper accepted at the 15th Meeting of Fachgruppe Sozialpsychologie, Potsdam, GER, September 6th – 9th.

Keck, N., Giessner, S. R., & Venus, M. (2015). Practice as you preach: Why corporate social performance advertisements do not necessarily lead to higher organizational attractiveness. Paper accepted at the 75th Annual Meeting of the Academy of Management, Vancouver, CAN, August 7th – 11th.

Keck, N., Giessner, S. R., & Van Quaquebeke, N. (2015). Effects of workplace exclusion and power on aggressive behavior. Presented at the Small Group Meeting ‚Bedrohung & Moral‘ [Threat & Morals], Kassel, GER, March 12th – 13th.

Keck, N., Schuh, S. C., Van Quaquebeke, N., & Göritz, A. S. (2013). Do the good and the bad explain the ugly? Congruence effects of ideal and counter- ideal values on workplace deviance and turnover intentions. Paper presented at the 16th conference of the European Association of Work and Organizational Psychology, Münster, GER, May 22nd – 25th.

Keck, N., Van Quaquebeke, N., van Knippenberg, D., & Giessner, S. R. (2013).
Do powerful claim when powerless restrain? Behavioral consequences of power and entitlement. Presented at the Small Group Meeting ‘Macht, Moral & Normen’ [Power, Morals & Norms], University of Cologne, GER, Feb 25th – 26th.

Doktoratsstipendium verliehen durch die Kühne Logistics University (2011-2015)

Während meiner Psychologieausbildung habe ich gelernt, dass sorgfältige Beobachtung notwendig ist, wenn man ein soziales Phänomen in all seiner Komplexität begreifen möchte. Wenn man also die Faszination um den Begriff des Respekts verstehen möchte (und somit auch meine Motivation, Respekt zu erforschen), ist eine Möglichkeit, zu gucken, wie Respekt von den führenden Denkern unserer Zeit gehandhabt wird.
“Is there no respect of place, persons, nor time in you?” Shakespeare. “I respect the man who knows distinctly what he wishes.” Goethe. “I want to be very close to someone I respect and admire and have somebody who feels the same way about me.” Richard Bach. “If you want to be respected by others the great thing is to respect yourself.” Dostoyevsky. “Respect your efforts, respect yourself. Self-respect leads to self-discipline. When you have both firmly under your belt, that’s real power.” Clint Eastwood. Obwohl all diese Beispiele aus verschiedenen Kontexten stammen, von verschiedenen Köpfen und aus verschiedenen Epochen, so verdeutlichen sie doch am besten die Vielfalt des Respektsbegriffs: In welchem Zusammenhang wird von Respekt gesprochen? Wie äußern sich Respektserweisungen? Was sagt es über die Beziehung zwischen Sender und Zielobjekt aus? Welche Wirkung ruft es hervor? Das sind die Faktoren, die ich im Zusammenhang mit Respekt erforschen und näher verstehen möchte.
glaeserNatalija Keck